Ein Stück Fleisch mit Rub eingerieben auf dem Grill

What the rub? Otto Wildes kleine Rub Kunde

What the Rub? Wenn das Dein erster Gedanke bei Rubs ist, bist Du genau richtig! Wir geben Dir alles was Du über Rubs wissen musst: von der Definition bis zum Rezept!

Was ist ein Rub?

Jeder, der beim Grillen über Nackensteak und Bratwurst hinausgeblickt hat, wird über den Begriff Rub stolpern. Das hat nichts mit dem russischen Rubel zu tun, stattdessen ist es das englische Wort „to rub“ und bedeutet ab- oder einreiben. Im Zusammenhang mit Grillen wird damit eine Variante des Würzens bezeichnet, die rein auf trockenen Zutaten basiert.

Salz und Pfeffer dienen dabei oft als Grundlage für Rubs, so etwas wie einen Ur-Rub gibt es allerdings nicht. Stattdessen gilt die Devise: drin ist, was schmeckt! Und natürlich ist selbst gemacht immer besser als die abgepackte Fertigmischung. Wenn Du aber Deine eigene Mischung ansetzen willst, solltest Du nicht einfach alles blindlings zusammenwerfen und darauf hoffen, dass die nächste Geschmacksrevolution dabei entsteht. Stimme die einzelnen Gewürze aufeinander ab, sodass Du genau das richtige Geschmacksbild bekommst. Zucker karamellisiert wunderbar beim Braten, Chili und Paprika sorgen für den richtigen Pfiff und getrocknete Kräuter bieten wunderbare Aromen. Ein simpler Rub besteht zum Beispiel einfach aus Salz, Pfeffer und Knoblauch, während Magic Dust oder ein Za’atar Rub eher komplexere Geschmacksbilder geben. Aber auch zu den unterschiedlichsten Sorten von Fleisch, von Rind über Geflügel zu Wild, kann ein Rub gemischt und geschmacklich abgestimmt werden, meist mit denselben Gewürzen, die Du so zum Abschmecken nutzen würdest.

Rub Magic Dust in einem Mörser

Wie viel Rub benötige ich?

Jetzt wo Du weißt was ein Rub ist und motiviert bist, Deine eigenen Kreationen zu erschaffen, steht eine Frage im Raum: wie viel Rub benötigst Du überhaupt? Eine aufs Gramm genaue Antwort kann man dazu leider nicht geben, da das auch stark davon abhängt, wie intensiv der Geschmack des Rubs auf das Fleisch sein soll. Um aber keine Raketenwissenschaft aus dem eigenen Rub zu machen, gilt: zwei EL Rub pro 500g Fleisch sind eine gute Richtlinie für die ersten Versuche. Mit der Zeit wirst Du, sowohl bei der Zusammensetzung der Rubs an sich als auch der Dosierung, durch experimentieren an das für Dich optimale Verhältnis kommen.

Wie lange muss Rub einziehen?

Falls Du schon mal Fleisch mariniert hast, wirst Du Dich sicherlich fragen: Wie lange muss ein Rub nun einziehen? Anders als bei Marinaden muss ein Rub nur kurze Zeit auf dem Fleisch bleiben, bevor man es grillt. Denn die Gewürze des Rubs werden erst zum kulinarischen Star, sobald die Fleischsäfte austreten und die ätherischen Öle der Gewürze hervorbringen. Der Geschmack durch den Rub wird dabei intensiver, je länger der Rub auf dem Fleisch ruht. Eine Pflichtzeit für Rubs gibt es zum Einziehen aber nicht.

Aufgeschnittene geräucherte Wildentenbrust

Vorteile des Rubs

Doch warum überhaupt einen Rub, wenn es doch Marinaden gibt? Ein großer Vorteil ist die Flexibilität des Rubs. Anders als bei Marinaden kann ein Rub einfach kurze Zeit vor dem Grillen gemischt und ins Fleisch einmassiert werden, ohne dabei auf Geschmack verzichten zu müssen. Auch nimmt ein Rub, anders als eine Marinade, auch keinen Einfluss auf die Beschaffenheit der Fleischstruktur, sodass Du es rein vom Geschmack anpasst. Und zu guter Letzt: ein Rub ist „sauberer“ als eine Marinade, da keine zusätzlichen Flüssigkeiten beim Grillen verdunsten oder als Dreck.

Abschließend geben wir eine kleine Übersicht unserer Rub Rezepte. Probiere Dich gern aus und finde Deinen Lieblingsrub!

- Rub Basis
- Rub BBQ
- Rub Fisch
- Rub Geflügel
- Rub Lamm
- Rub Magic Dust
- Rub Rind
- Rub Schwarz
- Rub Schwein
- Rub Wild
- Rub Za'atar

 

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